Kaiserlei-Kreisel: Umbaubeginn im Februar 2017

Bereits im Februar soll mit dem ersten Spatenstich Hessens größtes Infrastrukturprojekt im Straßenbau beginnen: der Umbau des Kaiserlei-Kreisels. Der 1965 eröffnete und als größter Kreisverkehr Deutschlands konzipierte Verkehrsknoten soll leistungsfähiger werden. 

Mit rund 66 000 Fahrzeugen täglich ist der Kreisel an seiner Belastungsgrenze angekommen. Regelmäßig ereignen sich Unfälle, Staus sind im Berufsverkehr an der Tagesordnung. Der Neubau der EZB im Frankfurter Ostend und die neue Osthafenbrücke haben das Aufkommen zusätzlich steigen lassen. Der Autobahnverkehr der A661 mischt sich im Kreisel mit den Fahrzeugen, die zwischen Frankfurt und Offenbach unterwegs sind. Durch ein System mit Kreuzungen und Ampeln sollen diese Verkehrsströme in Zukunft entschärft und Fernverkehr vom Regional- und Nahverkehr getrennt werden.

Die Stadt Offenbach gewinnt durch den Rückbau des Kreisels rund 15 Hektar Bauland, auf denen sich Unternehmen ansiedeln können. Davon liegen 1,8 Hektar innerhalb des heutigen Kreisels, das restliche Gelände liegt zwischen Kaiserleipromenade und Strahlenbergerstraße. Die Umsetzung des Projektes sieht fünf Bausphasen vor, von denen die erste im Februar beginnt. Im November 2019 soll der Umbau dann abgeschlossen sein. Während des Umbaus werden die Grundstücke und Betriebe in der Umgebung erreichbar bleiben. Die Kosten der Maßnahme belaufen sich auf rund 37,3 Millionen Euro.

Über den detailierten Fortgang der Arbeiten informiert die Internetseite www.kaiserlei-umbau.de